“Nichts passt weniger in die Berge als dieser pseudo-verkitschte Stil” | Mateo Taibon zum Schutzhüttenstreit

In Südtirols Öffentlichkeit tobt ein recht scharf geführter Streit über die Entwürfe und Vorschläge für drei Schutzhütten, die in den nächsten Jahren neu gebaut werden sollen: Die Weißkugel-, die Schwarzenstein- und die Edelrauthütte. Mit biblischem Eifer und weniger biblischem Geifer “argumentieren” einige Tirol-Talibans gegen die “unpassende” Architektur und verlangen handmaschinengeschnitzte Mega-Hennenställe  mit rot-weißen Fensterläden und – wiewohl in solchen Höhen schwierig – “brennate Liab” an den kleinen Fensternischen.

Sie haben sich auch auf Facebook zusammengeschlossen und betreiben dort die Seite “Erhaltet unsere Südtiroler Schutzhütten und Almen” und klopfen sich auf dieser Seite wohlwollend auf die Schultern. Wer Gegenargumente einbringt wird von der Gruppe ausgeschlossen. Da ich zu dieser Gruppe von Menschen gehöre, bin ich nicht in der Lage die Entwicklungen auf der Seite dieser Facebook-Gruppe mitzuverfolgen. Freunde und Bekannte berichten von harschen Stellungnahmen, denen auch nationalistische und extreme Töne nicht abgehen.

Der von Mateo Taibon ins Leben gerufenen Facebook-Gruppe “Erhalten wir unsere Höhlen – keine Naturverschandelung durch Häuser” bin ich gerne und sofort beigetreten und die Diskussion dort finde ich recht erbaulich.

Heute hat der Sender Bozen im Mittagsmagazin darüber berichtet:

Im Beitrag habe ich nur einen Fehler gefunden: Ich bin nicht mehr Sprecher der Transitinitiative, die aufgelöst wurde. Sonst stimmt alles und ich stelle mich ohne Wenn und Aber hinter die Aussagen von Mateo Taibon.

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