Mythos Erwerbsarbeit | Schaffe, schaffe, an Hartz krepiere…

Die so genannte Wirtschaft plustert sich nicht ungern auf und behauptet bei jeder passenden und bei mancher unpassenden Gelegenheit, dass sie ihren ureigensten Bestimmungsgrund darin gefunden hat, Arbeitsplätz zu schaffen.

Wenn die Autoindustrie schwächelt oder die Finanzkrise Löcher in die Bank-Bilanzen reißt und die Konsumniveaus drückt, dann muss Vater/Mutter Staat herhalten und sich – und uns und unsere Kinder! – verschulden, denn: Arbeitsplätze sind in Gefahr. Als Hauptargument für große Investitionen in die Erneuerbaren Energien wird uns nicht erklärt, dass dies für die Rettung des Planeten unerlässlich sei – nein, es wird damit argumentiert, durch die „Green Economy“ (wie das schon klingt!) entstünden tausende Jobs.

Aber es hilft nichts: Es ändert nichts daran, dass uns die Erwerbsarbeit ausgeht. Denn Unternehmen verfolgen in erster Linie das Ziel, Profite zu erwirtschaften und alle anderen Aspekte treten in den Hintergrund.

Wie geht es den Leuten, die nicht mehr gebraucht werden und die – beispielsweise in Deutschland – von Hartz 4 leben müssen? Sie wurden ja gerade wieder mal vorgeführt und mussten sich von Damen und Herren in wohlgepolsterten Sesseln vorrechnen lassen, was man mit fünf Euro mehr im Monat Schönes machen kann.

„DIE ZEIT online“ lässt einen Betroffenen selbst zu Wort kommen. Was er zu sagen hat und welche Kommentare seine Befindlichkeit provoziert, lesen Sie, wenn Sie auf die unten stehende Illustration klicken:

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