Der Anfang vom Ende des Dollars? | Utah führt Gold und Silber als Zahlungsmittel ein, andere Staaten wollen folgen

Die enormen Schulden der USA und der Bundesstaaten sowie währungspolitische Grundsatzentscheidungen Chinas, das mittlerweile der größte Gläubiger der USA ist, sind ein gefährlicher Mix für den Dollar als Welt-Leitwährung.

Hinzu kommt eine starke Inflationsangst, was die Führungsrolle des Dollar weiter schwächen dürfte. Der Dollar ist seit 1971 nicht mehr durch Goldreserven gedeckt.

Nun führen erste US-Bundesstaaten Gold und Silber wieder als offizielles Zahlungsmittel ein. Teile der Republikaner sehen in dieser Politik vermutlich eine gute Möglichkeit, trotz zu erwartender Hyperinflation die Wirtschaftskreisläufe aufrecht zu erhalten und sich – zumindest teilweise – durch die Hintertür eines Teils der Staatschulden zu entledigen. Die Zeche würde wieder mal – wer wohl? – der kleine Mann und die kleine Frau bezahlen!

Ich deute das als bedrohliches Zeichen am neoliberalen Wirtschaftshimmel und setze diese Ideen der amerikanischen Republikaner in einen Zusammenhang mit den Überlegungen, Bundestaaten und Kommunen bankrott gehen zu lassen – eine weitere glorreiche Idee gewissenloses Polit-Spekulanten, die Misere, in die sie ihre Gesellschaften reißen, auf die BürgerInnen und Bürger umzuwälzen. Lesen Sie dazu hier auf diesem Blog den Beitrag von Lotta Suter, der in der Schweizer WOZ erschienen ist.

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(SPIEGEL online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

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