Eine Vorfeldorganisation des Raubtierkapitalismus? | Wilfried Huismann enttarnt den WWF

Ich habe zwar vor ein paar Wochen von den Vorwürfen gegenüber dem WWF gehört, habe mich aber nicht näher damit beschäftigt. Erst heute bin ich wieder auf das Thema „Kungelei des WWF mit den Konzernen“ gestoßen und habe mich auf die Suche nach dem Dokumentarfilm von Wilfried Huismann gemacht, der am 22. Juni im ARD ausgestrahlt wurde.

Wilfried Huismann hat mit diesem Film ein erschütterndes Dokument über die Arroganz der Konzerne vorgelegt, allen voran Monsanto, Cargill & CO, die sich als die Herren der Welt gerieren und die für Geld alles bekommen – um noch mehr Geld damit zu verdienen.

Soweit wenig Neues, informierte Zeitgenossen wissen das ja schon, auch wenn diese groß angelegten Sauereien im Namen des Raubtierkapitalismus immer wieder aus dem Focus verschwinden. Schließlich haben wir auch unsere eigenen Probleme in Euopa, unser Geldsystem könnte jederzeit zusammenbrechen, weil Raubtierkapitalisten den Hals nicht vollkriegen können. Sind es die selben? Ich denke: ja! Aber das ist eine andere Geschichte.

Was Huismann in seiner aufrüttelnden Dokumentation aber in bisher nicht dargestellter Form vermittelt, ist die tiefe Verstrickung des WWF, des World Wide Fund for Nature, in die schmutzigen Geschäfte der Konzerne.

Huismann tut gut daran, an die Geschichte des WWF zu erinnern, der vom kapitalistischen Establishment gegründet wurde und die Royal Dutch Shell zu den ersten Großspendern zählt. Was wie ein plötzlicher Anfall von Gewissen und Verantwortungsbewußtsein verkauft wurde, war wohl von Anfang an gewissenloses Kalkül: Das Deckmäntelchen der Sorge um die Umwelt hilft beim Geschäftemachen.

Hier die schockierende Dokumentation von Wilfried Huismann, die dazu ausreichen müsste, den WWF als clever positionierte Vorfeldorganisation des internationalen Raubtierkapitalismus zu enttarnen:

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