Haus verlost, Leben gewonnen | Subversive Theorien aus Tirol

Die Nachricht ist durch die europäische Gazetten gegangen: Ein wohlhabender Tiroler versteigert seine üppig ausgestattete Villa und stiftet sein Vermögen für wohltätige Zwecke, um einfacher leben zu können. Das war vor zwei Jahren.

Wie geht es Karl Rabeder heute?

Die Süddeutsche Zeitung hat sich damit beschäftigt und ein sehr überzeugendes Interview abgedruckt, sowie einen kurzen Videofilm ins Netz gestellt.

Nach der Lektüre des Interviews mit Rabeder, gehe ich davon aus, dass bisher nur einer eine bessere Formulierung für die Lust auf einfaches, selbstbestimmtes und erfülltes Leben gefunden hat: Es war Diogenes von Sinope (ca. 400 bis 333 v. Chr.), der radikale Philosophie mit radikaler Lebensform verbunden hat. Der weise und skurrile Bettelphilosoph soll in einem Fass gelebt haben und eines Tages von Alexander dem Großen besucht worden sein, der ihn sehr verehrt haben soll. Auf die Aufforderung, einen Wunsch auszusprechen, den er, Alexander, ihm sofort erfüllen würde, soll Diogenes entgegnet haben: „Geh mir ein wenig aus der Sonne.“

So einer ist auch Karl Rabeder.

(Quelle: Süddeutsche online, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

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