Gunstgeilheit gilt als Berufskrankheit | In der Watt- und Speckrepublik…

Man kann den Provinzialismus bekämpfen und Sauerstoff in kleine Welten lassen. Man kann den Provinzialismus auch fördern und auf die Spitze treiben. Letzteres wird in der Watt- und Speckrepublik anlässlich des Fürsten-Geburtstags wieder einmal meisterhaft betrieben. Dem Alleröberschten mag es schmeicheln – hochnotpeinlich ist der Zauber aber für die, die sich in ehrerbietender Gunstgeilheit überschlagen und sich als Ministranten des Provinzialismus hervortun. Ja, ja: Provinz, tiefste Provinz…

Blüten zum Siebziger

Vorschlag der Kunstschule Weißenbach für das neue Außenfresko am Landhaus I

(Der Vorschlag wurde von der Landeskulturkommission abgelehnt, weil die Schützenuniformen verfremdet dargestellt wurden und das Funkgerät des in der Mitte schreitenden Zivilschützern veraltet ist)

„Freie“ Universität Bozen ehrt den alleröberschten Südtiroler Intellektuellen. Mit im Bild der zweit- und drittöberschte Intellektuelle (Foto STOL).

Wie überall üblich (O-Ton Uni-Präsident Bergmeister) wurde auch in Bozen die Uni-Bibliothek nach der größten und lokalsten Großlokalgröße benannt. Der Nachweis von gehobener Lesekompetenz muss dabei nicht erbracht werden.

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