Humanitäre Gründe für die Intervention in Libyen? | Da lachen doch die Hühner…

Im EURAC-Magazin „ACADEMIA“ habe ich voKurt Gritsch hat sich mit der Intervention in Libyen beschäftigt - und fördert Bestürzendes zu Tager kurzem einen interessanten Artikel des Südtiroler Historikers und Zeitgeschichtlers Kurt Gritsch entdeckt. Gritsch beschäftigt sich darin mit den Gründen für die Intervention der NATO und westlicher Länder in Libyen und demaskiert die angebliche humanitäre Wohltat als reine Geschäftsinteressen.

Libyen hatte vor der der Intervention eine bessere Gesundheitsversorgung für seine Bürger und Bürgerinnen als die Vereinigten Staaten und die Bevölkerung zählte bei relativ breiter Verteilung zu den wohlhabendsten des afrikanischen Kontinents. Gritsch verharmlost das totalitäre Gadaffi-Regime in keinster Weise, arbeitet jedoch auf gut heraus, dass dies für Gadaffis politische Freunde und Geschäftspartner im Westen kein Problem war. Da stellte sich das Verbot für ausländische Unternehmen, Mehrheitsbeteiligungen an libyschen Unternehmen zu erwerben letztendlich als weitaus größeres Problem heraus – das nun gelöst sein dürfte. Auf Rechnung der Steuerzahler und auf dem Rücken der libyschen Bürger, selbstredend!

(Quelle: ACADEMIA #56, auf das Bild klicken, es öffnet sich das PDF)

Ich habe Kurt Gritsch und die EURAC angeschrieben und um die Genehmigung ersucht, den Artikel hier publizieren zu dürfen. Beide haben freundlich geantwortet und der Veröffentlichung zugestimmt. Kurt Gritsch hat mir darüber hinaus einen ausführlicheren Artikel übermittelt, der unter dem Titel „Libysche Geschichtslektionen – Nato-Einsatz in Libyen: Selbstverantwortung oder Eigeninteressen?“ in der Zeitschrift „International“ erschienen ist.

Ein wichtiges Dokument über die Hintergründe eines weiteren Raubzuges unter dem Deckmantel der Demokratie!

(Quelle: International, die Zeitschrift für internationale Politik, auf das Bild klicken, es öffnet sich ein PDF mit dem Artikel)