Für den BBT wird es eng | Bures sagt BBT-Vertragsunterzeichnung ab

Am 13. Jänner sollte zum wiederholten Mal ein feierlicher Akt in Sachen BBT über die Bühne gehen: Im Rahmen eines Staatsvertrags zwischen Österreich und Deutschland sollte eine Absichtserklärung in Sachen Nordzulauf zum BBT von Ministerin Bures und Minister Ramsauer unterschrieben werden.

Es hat schon viele feierliche Vertragsunterzeichnungen, Gipfeltreffen, Spatenstiche und Bohrmaschinen-Start-Feiern gegeben und trotzdem ist in Sachen BBT noch nichts entschieden. Eines ist es, ein Glas Sekt in die Kamera zu halten, etwas anderes die Finanzierung für ein bewiesenermaßen unsinniges Projekt sicher zu stellen und zu verantworten.

Doris Bures hat den Termin am 13. Jänner absagen lassen, mit Hinweis auf laufende Budgetverhandlungen. Für BBT-Kritiker ist das ein gutes Zeichen.

Eine weitere Aussage von Bures, die BBT-Freunden nicht in den Kram passt, die aber den aktuellen Stand des Projekts BBT in Österreich deutlich macht ist jene, dass Österreich nicht vor 2016 eine definitive Entscheidung über das BBT-Projekt treffen wird. Da wollten Bergmeister und Co. eigentlich schon durch den Tunnel fahren…

Wie es um das Projekt BBT wirklich steht, kann man am 18. (Klausen, Dürersaal) und am 19. (Brixen, Saal der Volksbank) erfahren, wo „etwas andere BBT-Diskussionsabende“ durchgeführt werden.

(Quelle: Tiroler Tageszeitung, auf das Bild klicken, um zum Artikel zu gelangen)

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