NO-DOLO-DAY am 14. Mai 2012 | Gegen die unglückselige Allianz aus Politik, Medien- und Wirtschaftsmacht

Wie im letzten Artikel angeschnitten, ist die Übernahme von SüdtirolNews durch die Athesia Gegenstand engagierter Debatten, unter anderem auch auf der Facebookseite PiratenPlauderBucht.

Dort ist auch die Idee entstanden, einen Tag festzulegen, an dem die Südtiroler Zivilgesellschaft ein deutliches Zeichen gegen die unglückselige Verquickung von Politik, Medien- und Wirtschaftsmacht, die von der Athesia-Gruppe verkörpert wird, setzen kann.


Ein Zeichen der Südtiroler Zivilgesellschaft am 15. Todestag von Friedl Volgger

Nun wurde vorgeschlagen, den 14. Mai 2012 zum NO-DOLO-DAY auszurufen. An diesem Tag jährt sich der Todestag von Friedl Volgger zum 15. Mal. Friedl Volgger war ein großer Südtiroler Politiker der ersten Stunde und wurde 1943 auf Grund seines Engagements beim Andreas Hofer Bund verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht.  Volgger gehörte als Antifaschist und markanter Sozialpolitiker zum linken Flügel der SVP. 1956 wurde er als Nachfolger von Kanonikus Gamper Chefredakteur der “Dolomiten” und störte dort die Pläne von Toni Ebner sen., der ihn schließlich entmachtete und aus der Athesia drängte. Dies wurde auch dadurch erleichtert, dass Kanonikus Gamper seinen Anteil an der Athesia, der ihm als Vertreter der Kirche zugewachsen war, nicht an die kirchliche Verwaltung zurückerstattet oder vererbte, sondern seiner Nichte Martha Flies vermachte, der Ehefrau von Toni Ebner sen.

Wird die Südtiroler Zivilgesellschaft am 14. Mai etwas Courage zeigen? Wir werden sehen!

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2 Gedanken zu “NO-DOLO-DAY am 14. Mai 2012 | Gegen die unglückselige Allianz aus Politik, Medien- und Wirtschaftsmacht

  1. Leider hom mir die dolo abboniert, heier ober es letzte mol, sell steaht schun länger fest. donn gibs die Togeszeitung stott den zensierten Ebner-Blattl. Klinische Reform, SEL-Skandal und Meran-aktiv-Affäre waretn ohne de nia aukemmen.

  2. Ausgezeichnete Idee!
    Es ist ein allgemein demokratiepolitisches Problem, dass das Kapital die Medien und die Politiker immer mehr in der Hand hat. Übrigens auch die Wissenschaft!
    In Südtirol kommt dazu, dass durch eine Partei mit absoluter Mehrheit seit 65 Jahren ein Klüngel entstanden ist und so die Demokratie sich unterdurchschnittlich entwickeln konnte.

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