Bombe oder Rohrkrepierer? | Michl Laimers verzweifelte Verteidigungsstrategie in der Neuen Südtiroler Tageszeitung

Ich habe mich in den letzten Wochen immer wieder über die frohgemute Zuversicht von Michl Laimer gewundert, wenn er immer wieder mit Unschuldsmiene und Kulleraugen seine Sprüchlein herunterratterte, als hätte ihm jemand etwas in die Schlutzkrapfen getan. Immer wieder: „Ich habe nichts angestellt, ich habe nicht angestellt und immer nur für die Hoamet gearbeitet. Nur für die Hoamet.“ Und so weiter und so fort. Gut einstudiert, von seinen PR-Trainern, wirklich gut.

In den letzten Tagen ist der Landesrat dann regelrecht überheblich geworden, er hat an sprühendem Elan fast den Schönwetter-Landesrat Thommy überstrahlt.

Wie ein Kleinkind eine Viertel Stunde vor dem Eintreffen des Christkindls präsentierte er sich und trug wie eine Monstranz eine Erklärung vor sich her: Der ganze Fall werde sich in Kürze aufklären, alle, alle werden sich schämen, jemals dem guten Landes-Energie-Michl auch nur ansatzweise etwas in die Schühchen zu schieben versucht zu haben. Ein paar Worte nur zum Staatsanwalt und aus dem Buhmann würde der Retter der Hoamet werden, dem man unendlich viel Unrecht angetan hat. Laimer sprach von einem „perfiden System in Südtirol“, was überraschender Weise von niemandem empört zurückgewiesen wurde.

Nun ist die Laimer-Bombe da! Und erweist sich wohl als Nebelkerze…

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