Denn wir wissen nicht, was wir tun! | Schuldenspirale ohne Ende

In der ARD wurde vor kurzem eine sehr beeindruckende und gut recherchierte Dokumentation über die Schuldenproblematik in Europa und in Deutschland ausgestrahlt.

Ich fürchte, wir sind uns der Dimension des Problems nicht bewußt.

(Quelle: ARD Medithek, auf das Bild klicken, um zur Dokumentation zu gelangen)

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4 Kommentare zu „Denn wir wissen nicht, was wir tun! | Schuldenspirale ohne Ende

  1. Eine der klarsten Aussagen zu diesem Thema hier unter diesem Link

    Wer nach diesem Vortrag noch provinzpolitisches Geplänkel für wichtig hält, dem ist nicht mehr zu helfen!!

    Wir Europäer müssen uns im Konsens und im Verständnis füreinander auf diesen gewaltigen Strum vorbereiten. Silvio Gesell, Franz Hörmann, Andreas Popp, Bernd Senf oder Prof Josef Huber lassen bereits Lösungen erkennen.

  2. Den Schulden stehen aber immer auch Vermögen in selber Höhe gegenüber. Wer hat dieses Vermögen? Eine Währungsreform ist unausweichlich und nicht mehr sehr fern. Die genannten Schulden können nie zurückgezahlt werden, denn dann wird Vermögen vernichtet und das will niemand. Bisher versucht man es, über Sparprogramme der normalen Bevölkerung aus der Tasche zu ziehen und den Kapitalsammelbecken zuzuweisen. Wie lange werden wir uns das noch gefallen lassen? Lieber Lobis, dieses Problem ist weitaus Größer und gefährlicher, als die von Dir kritisierte Landespolitik!!!

    1. utzgerati (13. März 2012 um 19:03) hat recht. Das Problem ist größer und grundsätzlicher.

      Ich hab bei Egon W. Kreutzer (Internet und Bücher) am meisten über das Geld gelernt; das endgültige Verständnis über den Fortgang des laufenden Prozesses habe ich bei Heribert Genreith erfahren, sauber mathematisch aufbereitet.

      Das „Problem“ mit den Schulden besteht darin, daß quasi automatisch Schulden 1. wörtlich als Schuld angesehen und 2. mit Zinszahlungen assoziiert werden.
      Für die VERMEINTLICH wichtigen Staatsschulden gilt aus meiner Sicht: ein Staat muß soviel Steuern einnehmen, daß auf weitere Schuldenaufnahme verzichtet werden kann, und mit dem Signal „ich hab’s nicht nötig“ die Zinsen langsam aber sicher Richtung Null drücken. Daß das System der Geldschöpfung total verkorkst ist, mal ganz außenvor gelassen.

      Übrigens gibt es eine Bank, die nach dem Prinzip Zinsfreiheit arbeitet: und .

      Man kann sein überschüssiges Geld auch jetzt schon bei der GLS-Bank lassen, damit diese soziale und ökologische Projekte finanziert, und selber auf Zinsen verzichten…

      1. Lieber Lobis, ich hatte zwar befürchtet, daß Links rausfliegen, finde sie hier aber so wichtig, daß ich es noch einmal mit Schreibvarianten versuche. Mit der Bitte um Verständnis (will nicht tricksen, sondern informieren):

        genreith de Unterseite html/die_krise.html
        jak se Unterseite german/warum-zinslos
        alles-schufafrei net Unterseite bank_die_keine_zinsen_will.html

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