WAZ berichtet über Frei.Wild-Konzert | Polizeisprecherin bezeichnet die Band als rechtslastig

Seit ich meine letzten Artikel über Frei.Wild auch auf Facebook gepostet habe, attackieren mich bekannte Rechte und einige, von denen ich es nicht vermutet hätte. Sie leisten krausen Verschwörungstheorien Vorschub und führen unter anderem aus, die „erfolgreiche Südtiroler Gruppe werde gemobbt, weil sie ein eigenes Label habe und weil sie einfach zu erfolgreich sei.“
Ich bleibe bei meiner hier schon mehrfahr vorgebrachten Meinung, dass die Deutschrockgröler rechtes und rechtsradikales Gedankengut salonfähig machen. Wenn auch ihre neuen Texte diesbezüglich wenig Angriffsfläche bieten, sind sowohl Gestus als auch Habitus von Frei.Wild mit vielen Parallelen zu rechtsradikalen Positionen und Lebensentwürfen ausgestattet – ich sage: die machen das bewußt!

Auch die online-Ausgabe der WAZ/Dortmund berichtet aus dieser Optik vom Frei.Wild-Konzert in der Westfalenhalle.

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2 Kommentare zu „WAZ berichtet über Frei.Wild-Konzert | Polizeisprecherin bezeichnet die Band als rechtslastig

  1. Philipp Burger hat immer wieder angeboten, sich im Vorfeld von
    Veröffentlichungen einem persönlichen Interview zu stellen. Leider wurden diese
    Angebote von den Journalisten bisher nicht wahrgenommen. So auch z.B. in dem
    Artikel.

    Die Tatsache, dass die Betroffenen – hier die Band Frei.Wild – keine Gelegenheit
    erhalten, zu Wort zu kommen, zeigt, dass eine wirkliche Auseinandersetzung mit
    der Band nicht erfolgen soll. Im Gegenteil: Frei.Wild wird – aufgrund der
    Popluarität und des Erfolges – als Referenz-Opfer medial geschlachtet, um der
    öffentlichen Relevanz der eigenen Botschaften und Behauptungen und
    Meinungen mehr Bedeutung zu verleihen.

    Frei.Wild hat sich – und dies lässt sich konkret belegen – immer gegen Nazis und
    gegen rechte Gesinnungen ausgesprochen. Das Umfeld, in dem Frei.Wild
    arbeitet, ist ein multikulturelles. Hierzu zählen Menschen aus allen Ländern, mit
    unterschiedlichen Religionen und Hintergründen. Aber eben keine Nazis.
    Anbei sind nur einige wenige Textbeispiele gelistet, die Frei.Wilds Aussagen
    untermauern.

    Nicht von gestern Realisten, wir hassen Faschisten, Nationalsozialisten (Wahre
    Werte- Gegengift)

    Wir tanzen keinen Adolf Hitler, tanzen keinen Mussolini (Land der Vollidioten Mitten ins Herz)

    Denn unser Europa ist ein Paradies, und dass wir das nicht schätzen, ist wirklich
    fies. Wir haben alles, was wir brauchen, alles, um glücklich zu sein.
    Man schätzt es viel zu wenig, gesund und unbeschwert zu sein.
    (Europa- Eines Tages)

  2. Die Band Frei.Wild vertritt weder Thesen, die geeignet sind, einen wie auch
    immer näher zu benennenden „völkischen Nationalismus“ zu fördern, noch
    handelt es sich bei Frei.Wild um eine rechte Band. Ganz im Gegenteil, die Band
    ist eine ganz normale Rockband mit lebensnahen, lebensbejahenden Songs fern ab
    jeder ideologisch/ politischenHaltung.

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