Wo sind hier die Clowns? | Jakob Augstein ortet sie im eigenen Land

Im Spiegel online erscheint nun schon eine ganze Weile eine sehr interessante Kolumne. „Im Zweifel links“, unter diesem Titel schreibt Jakob Augstein, Jahrgang 1967, scharf und kritisch über politische Ereignisse und Entwicklungen in Deutschland und in der Welt. Als Reaktion auf die Volksabstimmung in der Schweiz, mit der die Eidgenossen ihrem Land ein sehr innovatives Aktienrecht bescheren und der Gier der Topmanager einen sehr deutlichen Riegel vorschieben hat Jakob Augstein sehr kluge Worte geschrieben und den Bogen zu den Entwicklungen in Italien und in anderen Euro-Schurken-Staaten geschlagen. Er schont seine Kanzlerin und seine Landsleute nicht, wenn er die Clowns nicht in Italien sieht, sondern bei den Deutschen, die sich als die moralinsauren und euroschweren Ratgeber Europas gerieren, um „ihren“ Euro zu retten.

Wer weiß, vielleicht hat auch Augstein die phänomenale ARTE-Reportage „Staatsgeheimnis Bankenrettung“  von Harald Schumann gesehen?

(Quelle: Spiegel online, auf das Bild klicken um zur Augstein-Kolumne zu gelangen)Spiegel Augstein Kolumne Clown - Mär 2013

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2 Kommentare zu „Wo sind hier die Clowns? | Jakob Augstein ortet sie im eigenen Land

  1. ich hätte dazu einige fragen:

    wäre es besser, ganz europa würde von politikern des typs berlusconi oder grillo anstatt des typs merkel regiert?

    „Er schont seine Kanzlerin und seine Landsleute nicht, wenn er die Clowns nicht in Italien sieht, sondern bei den Deutschen …“ – müsste es wenn schon nicht „sowohl als auch“ heißen. Diese Aussage impliziert, dass die italienische Politik in den vergangenen Jahren seriösere Arbeit geleistet hätte als die deutsche?!?!?!?

    „Steinbrück beschimpft den Wahlsieger Beppe Grillo als „Clown“ und hat gar keine Ahnung von den italienischen Verhältnissen.“
    Würde Augustein mit Faschismusapologie in Deutschland auch so wohlwollend umgehen?

    siehe: http://robertalombardi.wordpress.com/2013/01/21/italia-sotto-formaldeide/
    roberta lombardi ist fraktionschefin des m5s in der kammer

  2. Lieber Markus – ganz großes Kompliment für die Zusendung des Arte-Videos von Schumann und des prägnanten Artikels von Augstein. Danke! Endlich kommen die wahren „Kriegsgewinnler“ an die Oberfläche, angefangen von der Deutschen Bank, der Allianz, der Raiffeisen und allen jenen, die eigentlich die Suppe ihrer fehlgeschlagenen Kreditvergaben auslöffeln müssten. Und was geschähe denn, wenn sie pleite gingen? Das hätte die gleiche Wirkung auf das Volk wie die Kreditrückzahlungen, die den Iren, Griechen und bald auch den Spaniern und dann wohl auch Italiern aufs Auge gedrückt werden. Aber ein Volk kann nicht pleite gehen, denn es arbeitet ja real im Gegensatz zu den fiktiven Geschäften der Banken – wohl aber jene. Vielleicht nimmt sich ja dann eine veränderte Politik des Sozialwohls wieder an statt in der infamen Weise den Banken die Stange zu halten wie der bösartige, verbitterte Rollstuhldämon Wolfgang Schäuble, der leider damals das Attentat … na, lassen wir das. Man sollte ihn zum Zahnarzt schicken. Herzliche Grüße Andreas Gottlieb Hempel

    Prof. Dr.arch. Publizist Dipl.-Sommelier AIS

    Via Otto von Guggenberg Str. 46 I-39042 Bressanone/Brixen(BZ) Tel/Fax +39 0472 836317 mobil +39 349 7969334 info@agh.bz http://www.agh.bz

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