Da haben wir den Salat! | Resistentes Superunkraut bedroht Landwirtschaft

In der Theorie und auf den Hochglanzprospekten und PR-Videos von Monsanto, Pioneer, Bayer und Co. klingt alles sehr vielversprechend: Saatgut wird mit Hilfe von Gentechnologie gegen Unkrautvernichtungsmittel resistent gemacht, sodass nach Ausbringung des entsprechenden Herbizids nichts mehr wachsen kann, außer die patentierte Kulturpflanze.

In der Praxis sieht es allerdings anders aus, denn die Natur ist in ständiger Entwicklung und Anpassung. Lt. Presseberichten, die sich auf Erkenntnisse des US-amerikanischen Forscherverbands „Union of concerned Scientists“ bezieht, macht sich in den USA eine Art „Super-Unkraut“ breit, dass mit den bisher eingesetzten Mitteln nicht ausgerottet werden kann.

Es gibt jetzt meiner Ansicht nach zwei Möglichkeiten: Entweder wir bitten die Gentech-Konzerne auch die neuesten Unkrautarten mit immer mehr Chemie und Gentechnik zu bekämpfen oder wir kehren zu einer Landwirtschaft zurück, bei der das Wissen um Boden, Leben, Unkraut, Saatgut und Pflanztechnik wieder bei engagierten Bauern liegt und nicht in den Konzernzentralen, die der Menschheit genau dieses Wissen in den letzten Jahrzehnten schamlos enteignet hat und nun dabei ist, sich weiteres Menschheitsvermögen unter den Nagel zu reißen, indem immer mehr Pflanzenarten patentiert werden. Das führt dazu, dass die Bauern zu Hilfsarbeitern auf ihrem eigenen Grund werden, sofern er nicht Banken oder Finanzheuschrecken gehört. Dies verbunden mit dem weiteren „Vorteil“, dass der konzernbestimmte Bauer sogar billiger ist als ein angestellter Hilfsarbeiter und sich im Bedarfsfalle selber „freisetzt“, wie heutzutage sagt, wenn man jemandem die Arbeitsmöglichkeiten entzieht.

Auf KRONE-online ist heute ein Artikel über Super-Unkraut erschienen
(auf das Bild klicken, um zum Artikel auf KRONE online zu gelangen)
superunkraut krone Dez 2013

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Ein Kommentar zu „Da haben wir den Salat! | Resistentes Superunkraut bedroht Landwirtschaft

  1. Bald werden wir keinen Salat mehr haben! Weil durch die Genmanipulation Salat essen zu Krebs und anderen Krankheiten führen wird oder bereits führt. Krebs ist eine Zellwucherungskrankheit und ist so das Paradigma zum ständigen Wachstum, das von Monsanto & Co sowie der Politik ständig als Allheilmittel angeführt wird. Das Gegenteil ist der Fall – aber es hat auch sein Gutes: je mehr Krebstote desto weniger Verbraucher.

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