Von „guten“ FakeNews und von „schlechten“ | Wolf Wetzel erklärt den kleinen Unterschied

Vorgestern und gestern durfte ich in der Meraner Urania zwei Module des Lehrgangs für zukünftige Social Media Manager leiten. Ein Modul hatte den Content im Mittelpunkt und die inhaltliche Konzeption von Social Media Projekten sowie die strategische Ausrichtung auf relevante Zielgruppen, das zweite drehte sich um User-Typologien im Social Media Bereich und diente vor allem dazu, dass sich die TeilnehmerInnen „die andere Seite“ des Monitors besser vor Augen halten und adäquat auf Rückmeldungen auf den von ihnen betreuten Medien reagieren können.

Zwischen den Modulen, bei der Besprechung der Übungsarbeiten und nach den Fragen der TeilnehmerInnen sprachen wir immer wieder und auch recht ausführlich über spezifische Eigenheiten der Kommunikation über elektronische Medien im allgemeinen und über Social Media im speziellen.

Dabei ging es auch mehrfach um die aktuelle Debatte rund um die Fake News. Ich vertrat und vertrete die Meinung, dass es Fake News immer schon gegeben hat und dass nun wirksame Instrumente zur Verfügung stehen, um diese aufzudecken. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, das Establishment ist nun darum bemüht, den Begriff und das Konzept der Fake News zu nutzen, um das Freie Internet zu diskreditieren, die UserInnen und BürgerInnen in Verwirrung und heiligen Zorn zu versetzen und dies dann dafür zu nutzen, den „Betriebsunfall Internet“ wieder in wohlgeordnete und establismentfreundliche Bahnen zu lenken.  Denn da könnte ja jeder…

Ich warte nämlich nach ACTA und verschiedenen Debatten über die schlimmen Auswirkungen der Freien Internets schon länger auf den nächsten Angriff auf die faszinierenden Möglichkeit des Austausches im Internet, in dem jeder Sender sein kann und jeder Empfänger und jeder sein eigener Redakteur.

Jetzt ist er da.

rubikon federIch habe immer wieder gedacht, dass darüber mal ein guter Text zu schreiben wäre. Und jetzt bin ich froh, dass ich es nicht selber tun muss. Denn Wolf Wetzel hat das getan, und zwar auf herausragende Weise. Sein Artikel ist auf dem seit kurzem online verfügbaren Web-Infoportal „RUB|KON“ erschienen, das ich für eine sehr interessante und unterstützenswerte Initiative halte.

(Auf das Bild klicken, um zum Artikel von Wolf Wetzel auf RUB|KON zu gelangen)
Rubikon Wetzel Apr 2017.PNG

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