„Der Malser Weg“ im Treibhaus in Innsbruck | Ein starker Abend unter Freunden

Am 4. Dezember fand im Innsbrucker Treibhaus eine besondere Veranstaltung statt. „Die Malser“ wurden erwartet und sollten über den „Malser Weg“ und „das Wunder von Mals“ berichten. Würde das die Innsbrucker interessieren? Die Antwort war klar: Und wie! Ein Bericht mit Fotos von Christian Niederwolfsgruber.

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Eines der unzähligen Meister-Fotos von Gianni Bodini war die Grundlage für das Plakat. Vielen Dank, Gianni!

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0651Einladendes Setting im Treibhaus, gleich geht’s los!

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0657Werner Kräutler stieg in den Abend ein. Er und Nori Pleifer hatten die Idee, „die Malser“ ins Treibhaus einzuladen.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0658Geniales Foto von Christian Niederwolfsgruber. Beatrice Raas, Ägidius Wellenzohn, Peter Gasser und im Hintergrund der gute Geist im Treibhaus Nori Pleifer.

 

_MG_0659Werner Kräutler ist ein Querdenker erster Güte. Der Journalist im Unruhestand bloggt unter Tirolischtoll und engagiert sich in der Schule der Alm.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0661Vor dem Beginn war ich ziemlich nervös, es war meine erste Moderation in Innsbruck und das gleich im Treibhaus. Die Nervosität legte sich sofort: Volles Haus und lauter liebe Menschen!

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0664Alexander Schiebel, ich, Beatrice Raas, Ägidius Wellenzohn und Peter Gasser auf der Treibhaus-Bühne.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0668Beatrice Raas ist Naturfriseurin und eine der Köpfinnen der Frauengruppe Hollawint, die mit kreativen und sehr wirksamen Aktionen viel zum Malser Weg beigetragen haben. Neben ihr der Glurnser Biobauer Ägidius Wellenzohn.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0672Ägidius Wellenzohn, Bio-Bauer aus Glurns, erzählte über seine Art, mit der Natur zu wirtschaften. Im Saal hätte man eine Nadel fallen hören können, als er darlegte, dass man ein ökologisches Gleichgewicht erreichen und gesunde Lebensmittel produzieren kann, ohne Chemie einzusetzen.

Chemie habe seine Gegner eingesetzt und einen Teil seine Apfelanlage in Kortsch zerstört, die er seit 30 Jahren ohnen jeglichen Chemieeinsatz bewirtschaftet hat.

Im Laufe des Abends kam es zu einer spontanen Solidaritätsaktion aus dem Publikum.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0675Peter Gasser macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Der Tierarzt ist sein Leben lang Umweltaktivist und hat viele Auseinandersetzungen mit Verve, Mut und auch energischem Auftreten für die ökologische und nachhaltige Zukunft geführt.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0677Der Saal im Treibhaus war gerammelt voll. Danke Innsbruck!

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0647Der vorbereitete Büchertisch wurde gestürmt und schon bald gab es keine der einfühlsam und fachkundig geschriebenen „Anleitungen zum Widerstand“ von Alexander Schiebel mehr.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0678Ein Eindruck von oben.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0670Alexander Schiebels Filme sorgten für perfekte Übergänge zwischen den einzelnen Passagen. Sie haben nicht nur einen hohen dokumentarischen Wert sondern sind auch sehr behutsam und mit durchdachtem Storytelling gestaltet.

Einer der gezeigten Ausschnitte (Die Aktion mit der Schutzausstattung für Radfahrer) halte ich für eine cineastische Praline.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

 

_MG_0682Peter Gasser war deutlich wie immer: „Mit rationalen Argumenten kommt man nur bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann mal muss man sich festlegen: Will ich diesen Chemie-Dreck oder will ich ihn nicht!“

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0685Beatrice Raas berichtete von vielen Nachmittagen und Abenden in kreativer Runde, die manchmal auch nur darin bestanden, miteinander einen guten Kuchen zu genießen.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0690Widerstand kann auch charmant sein und wirkt dann umso stärker. Beatrice Raas und Hollawint sind der Beweis dafür.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

_MG_0665Alexander Schiebel ist der Chronist des Malser Weges, den es – das wage ich zu behaupten – ohne seine meisterhaft gemachten dokumentarischen Beiträge, Videos und Filme und ohne sein höchst gelungenes Buch „Das Wunder von Mals“ so nicht gegeben hätte.

Er erzählte von den Anfeindungen, denen er seither ausgesetzt ist, aber auch von vielen, vielen begeisterten Rückmeldungen von überallher.

Foto: Christian Niederwolfsgruber

 

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