Es war einmal ein Park | Veronika Mayr beschreibt die Benko-Falle

„Es war einmal ein Park, im Herzen einer Stadt. Besonders schön war er nicht. Der Baumbestand lieblos instand gehalten, die Stiefmütterchen im Blumenbeet depressiv verstimmt.“

So beginnt ein Gastbeitrag auf dem gut gemachten Internet-Portal salto.bz, in dem sich Veronika Mayr mit den Anforderungen an Stadtplanung, Transparenz und Partizipation vor dem Hintergrund der Benko-Projekte für Bozen auseinandersetzt.

Der Gastbeitrag ist in mehrerlei Hinsicht lesenswert und gehört für mich zum Besten, was auf salto.bz bisher zu lesen war. Veronika Mayr bringt die Aufgabe von Stadtplanung auf den Punkt und legt den Finger in diesbezügliche Bozner Wunden. Ihre Sprache ist glasklar und pointiert, der Vergleich der Situation in Bozen mit der rund um den Taksim-Platz in Istanbul sehr spannend.

Bemerkenswert auch die gelungene Verknüpfung zwischen dem Zustand der Gesellschaft und den pharaonisch anmutenden Vorhaben, wobei es wohltuender Weise nicht um die Fassade der Einkaufs-, Büro- und Wohntempel geht, sondern um Grundsätzliches.

Veronika Mayr stammt aus Südtirol, studiert Architektur und hält sich zur Zeit hauptsächlich in den Niederlanden auf. Es tut gut, dass sie sich aus dieser Optik und aus ihrer unverkennbaren fachlichen Kompetenz heraus mit dem beschäftigt, was ich als Bozner Jahrhundert-Planungs-Desaster bezeichnen würde.

Hier geht’s zum Beitrag auf salto.bz.
(auf das Bild klicken, um zum Portal zu gelangen)
Salto Bozen und der Goldene Käfig Feb 2015

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